AUSGANGSLAGE – OFFSHORE-STRUKTUR UNTER DEM DRUCK VON WACHSTUM UND REGULIERUNG
Eine international tätige Tech Company hatte ihre Geschäftsaktivitäten über Jahre hinweg in einer klassischen Offshore-Struktur organisiert. Entwicklung, IP und operative Funktionen waren über verschiedene Jurisdiktionen verteilt – mit dem primären Ziel, steuerliche Effizienz zu erreichen.
Was lange funktionierte, wurde mit zunehmendem Wachstum und steigenden regulatorischen Anforderungen jedoch immer schwieriger aufrechtzuerhalten. Banken hinterfragten die bestehende Struktur zunehmend kritischer, Zahlungsströme wurden komplexer und die Erwartungen an Substanz, Governance und Transparenz stiegen spürbar an.
Gleichzeitig befand sich das Unternehmen in einer dynamischen Wachstumsphase und verfolgte aktiv Akquisitionen in verschiedenen Märkten. Die bestehende Struktur war dafür jedoch weder operativ noch regulatorisch ausreichend belastbar.
Insbesondere fehlte eine klare Grundlage, um neue Geschäftsbereiche effizient zu integrieren und gleichzeitig den steigenden Anforderungen von Behörden, Banken und Geschäftspartnern gerecht zu werden.
DER EIGENTLICHE KNACKPUNKT –STRUKTUR, DIE MIT DER DYNAMIK DES GESCHÄFTSMODELLS SCHRITT HÄLT
Schnell wurde klar, dass es nicht nur um eine Verlagerung von Aktivitäten gehen konnte.
Gefragt war eine Struktur, die nicht nur regulatorisch standhält, sondern auch mit einem dynamischen Geschäftsmodell Schritt halten kann.
Insbesondere stellte sich die Frage, wie neue Geschäftsbereiche und akquirierte Unternehmen effizient integriert werden können – ohne jedes Mal die Struktur neu zu hinterfragen.

UNSER ANSATZ – ÜBERFÜHRUNG IN EINE ONSHORE-STRUKTUR, DIE MIT DEM UNTERNEHMEN WÄCHST
Wir haben das Projekt gemeinsam mit dem Management und den operativen Teams aufgesetzt – mit dem klaren Ziel, eine zukunftsfähige und skalierbare Struktur zu entwickeln.
Im Zentrum stand dabei nicht nur die Überführung in eine Onshore-Struktur, sondern die Frage, wie sich Wertschöpfung, Funktionen und Verantwortlichkeiten klar und nachhaltig abbilden lassen.
Die verschiedenen Business Units wurden analysiert und gezielt in eine neue Struktur überführt – mit Einheiten in Liechtenstein und der Schweiz, die den jeweiligen Funktionen entsprechen.
Parallel dazu wurden die notwendigen rechtlichen und steuerlichen Grundlagen geschaffen, Governance-Strukturen aufgebaut und die Anforderungen an Substanz und Dokumentation konsequent umgesetzt.
Ein besonderer Fokus lag auf der praktischen Umsetzbarkeit: Es wurden klare Prozesse definiert, die es ermöglichen, neue Geschäftsbereiche effizient in die bestehende Struktur zu integrieren – ohne zusätzliche Komplexität aufzubauen.
WAS SICH WIRKLICH VERÄNDERT HAT – STABILITÄT UND FLEXIBILITÄT ZUGLEICH
Heute verfügt das Unternehmen über eine Struktur, die sowohl regulatorisch belastbar als auch operativ tragfähig ist.
Die Zusammenarbeit mit Banken funktioniert wieder reibungslos, Transaktionen sind nachvollziehbar und effizient abwickelbar.
Gleichzeitig bietet die neue Struktur die notwendige Flexibilität, um weiteres Wachstum zu unterstützen und neue Akquisitionen strukturiert zu integrieren.

Oder, wie es ein Mitglied der Geschäftsleitung formuliert hat:
Heute haben wir eine Struktur, die regulatorisch belastbar ist und gleichzeitig die notwendige Flexibilität für unser weiteres Wachstum bietet.
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Transformation von einem Offshore-Setup zu einer modernen Onshore-Struktur
- Aufbau von Einheiten in Liechtenstein und der Schweiz
- Verbesserung der Bankfähigkeit und operativen Abwicklung von Transaktionen
- Struktur als Grundlage für weiteres Wachstum und Akquisitionen
- Klare Prozesse zur effizienten Integration neuer Geschäftsbereiche
ÜBER DIE AUTORIN
Die Transformation internationaler Unternehmensstrukturen erfordert ein tiefes Verständnis für steuerliche, rechtliche und operative Zusammenhänge.
Als ehemalige Steuerverantwortliche eines börsennotierten Konzerns hat Priska Roesli solche Prozesse aus erster Hand begleitet – von der Strukturierung internationaler Aktivitäten bis zur Abstimmung mit Management, Verwaltungsrat und externen Stakeholdern.
Gerade bei der Überführung von Offshore- in Onshore-Strukturen ist entscheidend, dass nicht nur die steuerliche Konzeption stimmt, sondern auch Themen wie Governance, Substanz und Bankfähigkeit von Anfang an mitgedacht werden. Dabei spielt die richtige Einbettung in das schweizerische und liechtensteinische Rechtssystem eine zentrale Rolle.
Ihr Anspruch ist es, solche Projekte ganzheitlich umzusetzen – mit Lösungen, die sowohl regulatorisch standhalten als auch im operativen Alltag funktionieren und mit dem Unternehmen mitwachsen.


